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Inga Griese in der WELT über Wolfgang Joop:
»Es ist lange her. Ende der 80er muss es gewesen sein. Wolfgang Joop lebte noch in Hamburg in seinem herrlichen Stadthaus in der Badestraße. Er war noch der Joop mit dem Ausrufezeichen dahinter. Ich kannte ihn nur flüchtig, wir waren zum Interview verabredet. Er lag hingegossen auf einem Sofa und posierte und blubberte, ohne dass ich nur eine Frage gestellt hatte. Ich erinnere mich nicht mehr (im Gegensatz zu Joop, der neben seinen ohnehin schon vielen Talenten auch die Gabe hat, alles zu memorieren, seien es Bilder, Texte, Situationen oder ganze Filme auf Arte im O-Ton), also ich jedenfalls weiß gar nicht mehr, worum es ging, nur dass die Situation irgendwie nervte und ich Joop als zu affektiert empfand, in ungeahntem Reportermut das Tonband ausstellte und erklärte, so gehe es nicht. (...)«
Link: http://www.welt.de/lifestyle/article5021858/Ich-das-Wunderkind-Wolfgang-Joop.html
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