
12.03.10
CIMA RIPIENA – GEFÜLLTE KALBSBRUST
Für 8 Personen
1 kg entbeinte Kalbsbrust
1 Zwiebel
1 Selleriestange
1 Karotte
1 Lorbeerblatt
5 Pfefferkörner, zerdrückt
2 l Fleischbrühe
Für die Füllung
125 g Kalbsbries
50 g Weißbrot ohne Kruste (1 Tag alt)
100 ml Vollmilch
Saft von ½ Zitrone
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
25 g Butter
125 g Kalbfleisch, sehr klein geschnitten und ohne Fett, oder Kalbshack
25 g Pistazien, blanchiert und geschält
2 EL frischer Majoran, gehackt
1 Ei, verquirlt
75 g gekochte Erbsen
4 EL frisch geriebener Parmesan
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Zuerst die Füllung vorbereiten. Das Kalbsbries unter fließendem kaltem Wasser waschen, dann etwa 30 Minuten in Wasser einweichen. In der Zwischenzeit auch das Brot 15 Minuten in der Milch einweichen. Das Kalbsbries abtropfen lassen und in einem Topf mit Wasser, Zitronensaft und ein wenig Salz langsam zum Kochen bringen und 15 Minuten köcheln lassen. Kalbsbries unter kaltem Wasser abschrecken und trocken tupfen. Möglichst alle Häute entfernen und das Bries in kleine Stücke schneiden.
Die gehackte Zwiebel 3 bis 4 Minuten in der Butter goldgelb sautieren. Das Kalbfleisch dazugeben und alles unter häufigem Rühren 5 Minuten anbraten, dann das Kalbsbries hinzufügen und weitere 5 Minuten anbraten lassen. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken und von der Kochstelle nehmen. Nach dem Abkühlen das Fleisch mit der Lochkelle aus der Pfanne heben und fein schneiden (bei Kalbshack nicht erforderlich).
Die Zwiebel und Butter aus der Pfanne in eine Schüssel geben und mit dem Fleisch, den Pistazien, Majoran, Ei, Erbsen, dem eingeweichten und ausgedrückten Brot und dem Parmesan gut vermischen. Pikant abschmecken. Die Kalbsbrust der Länge nach aufschneiden, so dass eine Tasche entsteht. Die Füllung nur locker hineingeben, da sie sich beim Kochen ausdehnt. Die Öffnung mit Küchengarn verschließen.
Die ganze Zwiebel, die Selleriestange, Karotte, das Lorbeerblatt und die Pfefferkörner in eine feuerfeste Form oder einen Bräter geben, die Brühe dazugießen und das Ganze zum Kochen bringen. Vorsichtig die gefüllte Kalbsbrust hineinlegen, die Temperatur reduzieren und 1 ½ bis 2 Stunden garen. Kurz abkühlen lassen, das Fleisch herausnehmen, abtropfen lassen, in eine große Bratpfanne legen und ein schweres Holzbrett darauflegen. Das Brett mit Konservendosen beschweren und alles vollständig abkühlen lassen. Vor dem Servieren in Scheiben schneiden.
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06.11.09
PFANNENGERÜHRTER RED SNAPPER MIT SPARGEL, ZUCKERSCHOTEN & ENOKI-PILZEN
Pfannengerührter Red Snapper mit Spargel, Zuckerschoten und Enoki-Pilzen
Ein köstliches Gericht mit ansprechender Farbe und Konsistenz. Wichtig ist, den Fisch nicht zu zerkochen. Wenn keine Enoki-Pilze im Angebot sind, kann man sie auch durch in Scheiben geschnittene frische Shiitake-Pilze ersetzen.
Zutaten
350 g Filet vom Red Snapper, in 2 cm breite Streifen geschnitten
6 dicke grüne Spargelstangen, geputzt und geschält, schräg in 4 cm lange Stücke geschnitten
50 g Zuckerschoten, geputzt
80 g Enoki-Pilze, geputzt und zerteilt
4 EL Erdnussöl
1 kleines Stück Ingwer, geschält und fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
1 lange rote Chilischote, Samen entfernt und fein gehackt
3 EL frische Hühnerbrühe (Seite 58)
2 EL Austernsauce
2 TL helle Sojasauce
1 TL Zucker
Zubereitung
Wok erhitzen, bis er raucht. Die Hälfte des Erdnussöls hineingeben und Red Snapper im heißen Fett in zwei Portionen goldbraun garen. Fisch herausnehmen und Wok sauber auswischen.
Restliches Öl im Wok auf 180°C erhitzen. Ingwer, Knoblauch, Frühlings-zwiebeln und Chili im heißen Fett braten, bis sie duften. Anschließend Spargel dazugeben und unter Rühren weich garen. Zuckerschoten zugeben und kurz mitgaren. Red Snapper wieder in den Wok geben, Hühnerbrühe, Austernsauce, Sojasauce und Zucker hinzufügen und aufkochen. Enoki-Pilze unterheben und alles auf einem großen Teller anrichten und servieren.
Varianten
Jeder großschuppige Fisch kann für dieses Rezept verwendet werden, ebenso Garnelen oder Jakobsmuscheln. Das Gericht unterstreicht ganz besonders den natürlichen Geschmack von Fisch und Gemüse.
Schlagwörter:
Rezept der Woche -
Asia Food -
Neil Perry -
Red Snapper
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30.10.09
»KEIN LEBEN IST LANG GENUG, UM DAS GLÜCK AUF SPÄTER ZU VERSCHIEBEN.«
Inga Griese in der WELT über Wolfgang Joop:
»Es ist lange her. Ende der 80er muss es gewesen sein. Wolfgang Joop lebte noch in Hamburg in seinem herrlichen Stadthaus in der Badestraße. Er war noch der Joop mit dem Ausrufezeichen dahinter. Ich kannte ihn nur flüchtig, wir waren zum Interview verabredet. Er lag hingegossen auf einem Sofa und posierte und blubberte, ohne dass ich nur eine Frage gestellt hatte. Ich erinnere mich nicht mehr (im Gegensatz zu Joop, der neben seinen ohnehin schon vielen Talenten auch die Gabe hat, alles zu memorieren, seien es Bilder, Texte, Situationen oder ganze Filme auf Arte im O-Ton), also ich jedenfalls weiß gar nicht mehr, worum es ging, nur dass die Situation irgendwie nervte und ich Joop als zu affektiert empfand, in ungeahntem Reportermut das Tonband ausstellte und erklärte, so gehe es nicht. (...)«
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30.10.09
SCHWEINEKOTELETT MIT EINGELEGTEM KÜRBIS
Schweinekotelett mit eingelegtem Kürbis
Eingelegter Kürbis
800 g Hokkaidokürbis
75 g Sultaninen
1 weiße Zwiebel
3 EL sardisches Olivenöl
Salz
frisch gemahlener weißer Pfeffer
1 TL Zucker
200 ml Wasser
100 ml Apfelsaft
1 Zimtstange
1 Sternanis
3 EL weißer Balsamicoessig
2 EL Walnussöl
50 g Pinienkerne
3 Zweige Minze, gezupft und geschnitten
Koteletts
ca. 1/2 Kastenweißbrot
4 Schweinekoteletts
4 Eier
50 ml Milch
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
5 EL Mehl
150 g geklärte Butter
Zum Anrichten
2 Bio-Zitronen, gewaschen und halbiert
4 Kapernäpfel
50 g Sardellenfilets, geräuchert
Eingelegter Kürbis
Den Kürbis halbieren und die groben Fasern und die Kerne entfernen. Anschließend vierteln, die Schale entfernen und in Balken von 0,5 x 3 cm Länge schneiden. Die Sultaninen in 100 ml Wasser einweichen.
Die Zwiebel schälen, in dünne Ringe schneiden und in Olivenöl glasig anschwitzen. Die Kürbisbalken zugeben, ca. 2 Minuten mitdünsten und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. 200 ml Wasser und den Apfelsaft angießen. Die Zimtstange, den Sternanis und die abgetropften Sultaninen zufügen. Alles einmal aufkochen und mit Walnussöl und Balsamicoessig abschmecken.
Die Pinienkerne ohne Fettzugabe in einer Pfanne rösten, grob hacken und mit der Minze in den Kürbis rühren.
Den Kürbis und den Sud kochend heiß in vorgewärmte Einmachgläser füllen und diese sofort verschließen. Einen großen Topf mit einem Tuch auslegen, die Gläser daraufstellen und bis zum Glasrand mit siedendem Wasser bedecken. Alles bei niedriger Temperatur auf dem Herd 5 bis 8 Minuten sieden lassen Die Gläser herausnehmen, auf den Deckel stellen und langsam auskühlen lassen. Das Essiggemüse ist mindestens 1 Monat im Kühlschrank haltbar.
Koteletts
Das Weißbrot entrinden, in Würfel schneiden und in der Küchenmaschine zu Bröseln verarbeiten. Die Eier mit der Milch verquirlen. Die Koteletts mit Salz und Pfeffer würzen, in Mehl wenden, durch die Eier ziehen und mit den Bröseln panieren. Die Koteletts in der heißen Butter goldbraun backen und auf Küchenpapier abtropfen lassen
Anrichten
Das Kürbisgemüse erhitzen und separat reichen. Die Zitronen mit je einem Kapernapfel und einem Sardellenfilet belegen und als Garnitur verwenden.
Schlagwörter:
Rezept der Woche
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09.10.09
DAS REZEPT DER WOCHE – HEUTE AUS »RISOTTO«
Kastanienrisotto mit Pilzen
Für 4 Personen
500 g Esskastanien (Maroni)
1 EL Olivenöl
200 g Risottoreis Arborio (wahlweise Carnaroli oder Vialone Nano)
1 rote Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
100 ml Weißwein
1 l Gemüsefond
250 g frische Champignons
1 EL Butter
Salz, Pfeffer
1 EL Petersilie, gehackt
80 g Bergkäse, grob gerieben
Zubereitungszeit:
ca. 1 Stunde
Zubereitung
Kastanien auf der runden Seite kreuzförmig einschneiden und ca. 6 Minuten in kochendem Wasser kochen. Sofort schälen.
1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen. Darin den Reis 2 Minuten farblos anrösten.
Die Zwiebel und den Knoblauch zugeben und glasig anschwitzen.
Mit Weißwein ablöschen. 1 Schöpfkelle warmen Fond zugießen. Wenn der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat, unter ständigem Rühren kleine Mengen Fond zugeben.
Währenddessen die Champignons putzen, aber nicht waschen, und in Viertel schneiden.
Die Butter in einer Pfanne zerlassen. Darin die Champignons und die Kastanien ca. 10 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Kurz vor Ende der Garzeit, nach ca. 15 bis 20 Minuten, die Champignon-Kastanien-Mischung in den Risotto geben. Die Petersilie und den Bergkäse einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.
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25.09.09
DAS REZEPT DER WOCHE – HEUTE AUS »HIMMLISCH GUT!«
Glasnudeln mit Vongole
Für 4 Personen
200 g Glasnudeln
800 g Vongole in der Schale (Venusmuscheln)
30 g natives Olivenöl
50 g weiße Zwiebeln, fein geschnitten
1 Knoblauchzehe, geviertelt
100 g dünne Enokipilze (»Streichholzpilze«, erhältlich im Asialaden)
1 Msp. fein gehackte Chilischote
½ TL Ingwer, grob geschnitten
200 ml trockener Weißwein
5 g Blattpetersilie, fein geschnitten
1 TL Koriandergrün, fein geschnitten
½ Limette
Salz
frisch geschroteter Pfeffer
10 g helles Sesamöl
Die Glasnudeln mit 1 Prise Salz in siedendes Wasser geben und bei sehr kleiner Hitze etwa 15 Minuten gar ziehen lassen.
Die Muscheln in kaltem Wasser dreimal gründlich waschen, dabei offene Muscheln wegwerfen.
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln und den Knoblauch darin farblos anschwitzen.
Sobald die Pfanne richtig heiß ist, die Venusmuscheln, die Pilze, die Chili und den Ingwer dazugeben, alles mit dem Weißwein aufgießen und in der zugedeckten Pfanne 2 Minuten garen.
Die Petersilie und das Koriandergrün unterrühren und mit dem Saft der Limette abschmecken.
Die Glasnudeln durch ein Sieb schütten und auf 4 Schälchen verteilen. Die Muscheln mit dem Fond und dem Sesamöl darüber geben. Mit Salz und frisch geschrotetem Pfeffer bestreuen.
Tipp
Sie können das Gericht auch mit Spaghetti zubereiten oder frische Ciabatta dazu reichen.
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18.09.09
DAS REZEPT DER WOCHE – HEUTE AUS »KÄFER – EINFACH GUT BAYRISCH«
Schinharls Schwarzwurstsalat
Für 4 Personen
Rotwein-Senf-Dressing
1 EL Schalotten, fein gewürfelt
200 ml Rotwein, trocken
100 ml roter Portwein
4 EL Rotweinessig
1 Zweig Thymian, 1 Zweig Bohnenkraut
1 Eigelb
1 TL Dijonsenf
1/2 TL Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
100 ml Sonnenblumenöl
Schwarzwurstsalat
1 große Handvoll Friséesalat
1 Kopf Radicchio di Treviso
100 g Kartoffeln, in 0,5 x 0,5 cm große Würfel geschnitten
200 g grüne Prinzessbohnen
100 g Perlzwiebeln, frisch
1/2 TL Waldhonig
400 g Schwarzwurst (geräucherte Blutwurst)
50 g getrocknete Tomaten
1 EL Olivenöl
1 Apfel (Boskop)
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 Zweig Estragon
1 Zweig Kerbel
1 Zweig blühender Thymian
Kümmel, gemahlen
Meersalz, gemahlener schwarzer Pfeffer
4 Kapuzinerkresseblüten
Rotwein-Senf-Dressing
Die Schalottenwürfel zusammen mit dem Rotwein, dem Portwein und dem Rotweinessig in einem kleinen Topf mit Thymian und Bohnenkraut auf die Hälfte einkochen. Den abgekühlten Sud in eine Schüssel geben, und das Eigelb und den Senf unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Sonnenblumenöl mit dem Schneebesen tröpfchenweise einrühren, bis eine cremige Sauce entsteht.
Schwarzwurstsalat
Die Friséesalatblätter und den Radicchio waschen, gut trocken schleudern und kleinzupfen.
Die Kartoffelwürfel und die geputzten Bohnen nacheinander in kochendem Salzwasser bissfest kochen und in Eiswasser abschrecken. Die Perlzwiebeln schälen und in heißem Olivenöl kurz anbraten, anschließend den Honig zugeben und glacieren.
Die Schwarzwurst längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Die Bohnen der Länge nach halbieren und mit den Kartoffelwürfeln, den Perlzwiebeln, den klein geschnittenen getrockneten Tomaten und der Wurst in eine Schüssel geben. Mit einem Drittel des Rotwein-Senf-Dressings etwa 10 Minuten marinieren.
Den Apfel schälen, grob reiben und mit dem Knoblauch und den gewaschenen, gezupften Kräutern in die Schwarzwurstmischung geben. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Kümmel abschmecken.
Anrichten
Den Schwarzwurstsalat auf Teller verteilen. Den Blattsalat darauf anrichten und mit etwas Meersalz und Pfeffer würzen. Das restliche Dressing großzügig darüber verteilen und mit Kapuzinerkresseblüten garnieren.
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11.09.09
DAS REZEPT DER WOCHE – HEUTE AUS »ASIA FOOD«
Geschmortes Hähnchen, Tofu & Glasnudeln im Tontopf
350 g Hähnchenoberschenkel ohne Knochen von Hähnchen aus Freilandhaltung oder Bio-Aufzucht, in mundgerechte Stücke geschnitten
100 g frittierter Tofu, 5 Minuten in warmem Wasser eingeweicht und vorsichtig ausgedrückt
100 g Glasnudeln
1 EL neutrales Pflanzenöl
2 Frühlingszwiebeln, in 5 cm lange Stücke geschnitten
3 Scheiben Ingwer, geschält
4 EL helle Sojasauce
1 EL Shao Xing
1 TL gelber Kandiszucker, zerstoßen
2 Frühlingszwiebeln, extra fein gehackt
Zubereitung
Nudeln etwa 5 Minuten in warmem Wasser einweichen. Abtropfen lassen, in
3 cm lange Stücke hacken und mit einem Spritzer Pflanzenöl vermischen.
Pflanzenöl in einem großen Tontopf erhitzen, Frühlingszwiebeln und Ingwer darin unter Rühren braten, bis sie duften. Fleischstücke hinzufügen und im Topf wenden, bis sie braun sind. Sojasauce, Shao Xing und Kandiszucker dazugeben und rühren, sodass das Hähnchenfleisch damit überzogen wird. Zum Schluss 1 l Wasser dazugeben, aufkochen, Temperatur reduzieren und 15 Minuten leicht köcheln lassen. Gegebenenfalls entstehenden Schaum von der Oberfläche abschöpfen. Tofu dazugeben und nochmals 5 Minuten köcheln lassen. Nudeln unterrühren und mit Frühlingszwiebeln bestreut servieren.
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04.09.09
DAS REZEPT DER WOCHE – HEUTE AUS »KÄFER – EINFACH GUT BAYRISCH«
Kalbfleischpflanzerl auf lauwarmem Krautsalat mit Rotweinschalotten und weißem Balsamicodressing
Für 4 Personen
Kalbfleischpflanzerl
1 trockene Semmel
50 ml Milch
50 ml Sahne
50 g Zwiebel, fein gewürfelt
Butterschmalz zum Braten
400 g Kalbfleisch (Schulter oder Keule)
50 g Bauchspeck
1 Zweig Majoran, gehackt
40 g Blattpetersilie, gehackt
1 Ei
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Krautsalat
1 Kopf Weißkraut (ca. 800 g geschnittenes Kraut)
1 Zwiebel, fein gewürfelt
200 ml Rinderbouillon
1 TL geklärte Butter
6 EL Essig
6 EL Sonnenblumenöl
1 EL Kümmel
1 TL Zucker
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Weißes Balsamicodressing
100 ml Rinderbouillon
50 g weißer Balsamicoessig
Salz
Zucker
50 ml Rapsöl (alternativ ein anderes Öl)
Rotweinschalotten
Kalbfleischpflanzerl
Die Semmel in der Milch und der Sahne einweichen, bis die Flüssigkeit aufgesaugt ist. Die Zwiebelwürfel in einer Pfanne mit 1 EL Butterschmalz leicht braun anschwitzen.
Das Kalbfleisch von den Sehnen befreien, in kleine Stücke schneiden und zusammen mit der Semmel, dem Speck und den Zwiebeln durch den Fleischwolf drehen. Den Majoran, die Petersilie und das Ei mit der Fleischmasse kräftig vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Masse kleine Plätzchen formen und in einer Pfanne mit Butterschmalz auf beiden Seiten braun braten.
Krautsalat
Die äußeren Blätter von dem Weißkrautkopf entfernen, vierteln und den Strunk abschneiden. Mit einem Gemüsehobel in feine Streifen hobeln. Die Zwiebelwürfel mit den Weißkrautstreifen vermengen.
Die Rinderbouillon in einem kleinen Topf erwärmen und die Butter, den Essig, das Sonnenblumenöl, Kümmel und Zucker in die Rinderbouillon einrühren. Die warme Rinderbouillon über das Weißkraut geben. Alles gut mit den Händen vermischen, leicht durchkneten und etwas ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
TIPP: Nach 15 Minuten den Krautsalat nochmals abschmecken, da das Kraut den Geschmack der Gewürze schnell aufnimmt und sonst fad wird.
Weißes Balsamicodressing
Die Rinderbouillon in einem Topf kurz lauwarm erwärmen und den weißen Balsamicoessig einrühren. Die Flüssigkeit in eine hohe, schmale Schüssel füllen und mit Salz und Zucker abschmecken. Anschließend tröpfchenweise Öl zugeben und mit einem Mixstab langsam unterrühren, sodass ein homogenes Dressing entsteht. Am Ende nach Belieben nochmals abschmecken.
Anrichten
Den Krautsalat in die Mitte des Tellers platzieren. Die Kalbfleischpflanzerl und die Rotweinschalotten um den Salat anrichten und mit dem frisch aufgemixten weißen Balsamicodressing beträufeln. Nach Belieben mit Salatblättern und Kräutern garnieren.
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28.08.09
DAS REZEPT DER WOCHE
Weiße-Bohnen-Salat mit Gerste und Joghurt-Rote-Bete-Dressing
Für 4 Personen
Weiße-Bohnen-Salat mit Gerste
1 Dose (400 g) weiße Bohnen, abgespült und getrocknet
200 g gekochte Gerste
50 g Sultaninen
2 EL frische Petersilie, gehackt
2 EL frischer Thymian, gehackt
50 g Walnusskerne, grob gehackt
Salz und Pfeffer
200 g Babysalatblätter
Joghurt-Rote-Bete-Dressing
3 Rote-Bete-Knollen, gewaschen
2 Knoblauchzehen, geschält und zerdrückt
250 ml cremiger Joghurt
35 g gemahlene Walnüsse
Für das Dressing die Rote Bete in kochendem Wasser ca. 20 Minuten weich kochen. Abkühlen lassen, schälen und mit dem Knoblauch und dem Joghurt in der Küchenmaschine zu einer glatten, sämigen Masse verarbeiten. In eine Schüssel gießen und die gemahlenen Walnüsse einrühren.
Bohnen, Gerste, Sultaninen, Kräuter und die gehackten Walnüsse in einer großen Schüssel gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Salatblätte zugeben und alles vorsichtig miteinander vermischen.
Mit dem Joghurt-Rote-Bete-Dressing servieren.
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21.08.09
DAS REZEPT DER WOCHE: KOLJA KLEEBERG
Geeister Kartoffel-Senfgurken-Salat mit Kabeljaubouletten
Rezept für 8 Personen
Zubereitungszeit: ca. 1 1/2 Stunden
Kartoffel-Senfgurken-Salat
500 g Kartoffeln, mehlig kochend (Adretta, Aula, Likaria)
Meersalz
2 EL Kümmel
2 Schalotten
Pflanzenöl
2 EL Tafelessig
1 Glas Spreewälder Senfgurken à 370 ml
100 ml Geflügelbrühe
40 ml Champagneressig
80 ml Traubenkernöl
Zucker
weißer Pfeffer aus der Mühle
Saft 1/2 Zitrone
3 EL Crème fraîche
Bouletten
2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
Pflanzenöl
200 g Toastbrot
100 ml Milch
1 kg Kabeljaufilet ohne Haut und ohne Gräten
200 g durchwachsener Speck
2 Eier
1 EL Kümmel
2 unbehandelte Zitronen, abgeriebene Schale
2 EL Majoran, fein gehackt
Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Kartoffel-Senfgurken-Salat
Die Kartoffeln ungeschält zusammen mit Meersalz und Kümmel in Wasser gar kochen, abgießen und noch heiß pellen. Sie dann mit einer Gabel grob in Stücke brechen. Die Schalotten schälen, fein würfeln und in wenig Pflanzenöl anschwitzen. Das Ganze mit dem Tafelessig ablöschen, einkochen, die Brühe mitaufkochen und zu den Kartoffeln geben. Die Senfgurken abgießen, grob zerschneiden und zu den Kartoffeln geben. Den Salat mit Champagneressig, etwas Gurkenwasser, Traubenkernöl, Salz, Zucker, Pfeffer, dem Zitronensaft und Crème fraîche locker anmachen. Ihn zum Schluss abschmecken und kalt stellen.
Bouletten
Für die Bouletten die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln, die Würfel in Pflanzenöl leicht anschwitzen. Das Toastbrot in Milch einweichen. Das Kabeljaufilet und den Speck grob würfeln und zusammen mit dem ausgedrückten Toastbrot, den Eiern, Kümmel, Zitronenschale und Majoran sowie Salz und Pfeffer durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen. Die Masse kühl stellen. Sie zum Braten nochmals gut durchkneten und mit nassen Händen zu kleinen Bouletten formen. Die Bouletten in Pflanzenöl goldbraun ausbraten.
Anrichten
Zum Servieren die Bouletten zusammen mit dem eiskalten Kartoffel-Senfgurken-Salat auf Tellern anrichten.
Zu diesem typischen Sommergericht empfehle ich als Getränk entweder einen fränkischen Sylvaner oder ein kaltes, herbes, norddeutsches Bier.
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17.08.09
»DAS WEISSE GOLD ITALIENS«
Christina Großheim rezensiert in DER GULLER, der Sonntagszeitung der Ortenau, das Kochbuch »Risotto«:
»In dem neuen Kochbuch ›Risotto‹ aus der Collection Rolf Heyne finden die Liebhaber dieser Spezialität aus Italien alle Rezepte, die möglich sind. Schlicht, konzentriert und ohne unnötige Schnörkel, lädt das Buch ohne Fotografien auf 190 Seiten vielleicht nicht zum Schwelgen in Bildern ein, aber auf jeden Fall dazu, sofort am Herd zur Tat zu schreiten. Nach einer kleinen Einführung in die Risotto-Wissenschaft finden sich Grundrezepte für Fonds, die unabdingbar für ein Risotto sind. Die Kapitel widmen sich Schwerpunkten: Käse, Pilze und Trüffel, Fisch und Frutti di Mare, Fleisch und Geflügel oder Kräuter, Früchte und Aromen machen Lust auf ungewöhnliche Kombinationen. Es gibt sogar süßen Risotto – als Nachspeise.«
Schlagwörter:
Risotto -
Kochbuch -
Oliver Hoffinger -
Sternekoch
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14.08.09
DAS REZEPT DER WOCHE: ALI GÜNGÖRMÜS
Matjestatar mit Birnencarpaccio und Meerrettichschmand
Für 4 Personen
Matjestatar
4 Matjesfilets in Öl (erhältlich beim Fischhändler)
1 roter Apfel (Braeburn)
40 g Staudensellerie
2 Stängel frischer Dill
1 TL Saft einer unbehandelten Zitrone
1 Prise Chilipulver
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 EL Olivenöl extra vergine
Birnencarpaccio
2 reife gelbe Williamsbirnen
1 EL brauner Rohrzucker
Meerrettichschmand
4 EL Schmand
1 EL frisch geriebener Meerrettich
1 TL frisch gepresster Zitronensaft
Salz, Zucker
1 TL Weißweinessig
Anrichten
Kerbelblätter
einige Zweige Friséesalat, verlesen und geputzt
Lachskaviar nach Belieben
Matjestatar Den Matjes in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Den Apfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und fein würfeln. Den Staudensellerie schälen und ebenfalls fein würfeln. Die Apfel- und Selleriewürfel zu den Matjeswürfeln geben. Den Dill waschen, mit Küchenpapier trocknen, fein schneiden und zu den Matjesfilets geben. Das Tatar mit dem Zitronensaft, dem Chilipulver, dem Pfeffer und dem Olivenöl abschmecken. Das Tatar in einen Ring (ca. 5 cm Durchmesser, 8 cm hoch) streichen.
Birnencarpaccio Die ungeschälten Birnen in dünne Scheiben schneiden (nur so weit schneiden, dass die Scheiben keine Kerne enthalten) und auf ein Arbeitsblech legen. Die Birnenscheiben mit dem Zucker bestreuen. Die Oberflächen mit einem Karamellbrenner oder Bunsenbrenner karamellisieren.
Meerrettichschmand Den Schmand in eine Schüssel geben und glatt rühren. Den Meerrettich dazugeben, mit Zitronensaft, Salz, Zucker und Weißweinessig abschmecken.
Anrichten Das Matjestatar aus dem Ring nehmen und auf 4 Tellern anrichten. Mit den Birnenscheiben anrichten, etwas Meerrettichschmand auf die Birnenscheiben geben. Mit Kerbel, Friséesalatzweigen und Lachskaviar dekorieren.
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07.08.09
DAS REZEPT DER WOCHE
Cavatelli
Lauch, Pfifferlinge, Tomaten
Für 4 Personen
Lauchbutter
250 g Lauch
100 g Butter
Salz
Cavatelli
500 g mehlig kochende Kartoffeln
375 g Mehl
5 EL Olivenöl
3 Eigelb
Salz, Pfeffer, Muskat
Gemüse
1 Lauchstange
20 ml Olivenöl
100 g Pfifferlinge
20 g Schalottenwürfel
80 ml Gemüsefond
16 konfierte Kirschtomaten
1 Lorbeerblatt
20 g Butter
20 ml Olivenöl
Lauchbutter
Den Lauch putzen, in Ringe schneiden und in heißem Salzwasser blanchieren. Die Lauchringe zusammen mit der flüssigen Butter in einen Mixer geben und pürieren.
Das Püree durch ein Sieb passieren.
Cavatelli
Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen. Die garen Kartoffeln gut ausdämpfen lassen und 375 g abwiegen. Diese zusammen mit den übrigen Zutaten zu einem Teig verkneten. Den Teig halbieren und eine Hälfte mit der Lauchbutter einfärben, beide Hälften abschmecken und 1 Stunde ruhen lassen. Den weißen und den grünen Teig zu Röllchen formen, diese in gleichmäßige kleine Stücke schneiden und leicht andrücken. Die fertig abgedrehten Cavatelli in kochendem Salzwasser etwa 3 Minuten kochen, dann herausnehmen und abtropfen lassen.
Gemüse
Den Lauch putzen, in gleichmäßige Ringe schneiden und in dem Olivenöl leicht anbraten. Die Lauchringe herausnehmen und die Pfifferlinge in der Pfanne anbraten. Die Schalottenwürfel zugeben und leicht anschwitzen. Mit dem Gemüsefond ablöschen, die übrigen Gemüse und die Cavatelli zugeben. Kurz aufkochen lassen, abschmecken und mit Öl und Butter leicht emulgieren.
Anrichten
Die Cavatelli mit dem Gemüse anrichten und mit Kräutern garniert servieren.
Weinempfehlung
Gavi di Gavi
Schlagwörter:
Thomas Kammeier -
Rezept der Woche -
Cavatelli -
Lauch -
Pfifferlinge -
Tomaten
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03.08.09
»LÄSST WIRKLICH KEINEN WUNSCH OFFEN«
Das Musikmagazin GOOD TIMES rezensiert »Woodstock«:
»Mit wenig reinem Lesetext, dafür aber mit einer Unzahl an Zitaten, Zeittafeln und prächtigen, bisher unveröffentlichten Fotografien gelingt es Mike Evans, diese weit über das reine Musikfestival hinausreichende Bedeutung zu vermitteln. Auch der Teil, der die drei Tage in chronologischer Abfolge dokumentiert, lässt keinen, aber auch wirklich keinen Wunsch offen. Jeder Auftritt wird auf mindestens einer Doppelseite akkurat mit Datum, Uhrzeit, Besetzung und Songliste dokumentiert. Dazu gibt es jeweils noch die notwendigen Hiintergrundinfos zu lesen, die Auftretenden selbst kommen fast durchgehend zu Wort und immer wieder sind es die großformatigen Fotografien, die diese Reise durch die ›3 Days of Peace & Music‹, so das offizielle Motto, zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Wie gesagt, falls Sie vorhaben, sich dieses Jahr nur ein einziges Buch zu kaufen ...«
Schlagwörter:
Woodstock -
Mike Evans -
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Musik -
Bildband
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11.07.09
»EIN ÄUSSERST ATTRAKTIVES GESAMTKUNSTWERK«
Der OBSERVER bespricht »Kulinarische Überflieger«:
»Hier wird die Arbeit eines Jahres vorgestellt: Roland Trettl, ›Ikarus‹-Executive Chef, schildert seine ersten Begegnungen mit den ausgesuchten Köchen, die er in aller Welt aufsucht und porträtiert ihre Besonderheiten. Daran schließen jeweils Rezepte des Kochs des Monats an, mit ganz- oder zweiseitigen Fotografien, die so erstklassig sind, wie die Gerichte, die sie abbilden. Doch wie der ›Hangar 7‹ mehr ist als ›nur‹ ein Spitzen-Restaurant, ist auch dieses Buch mehr als ein Kochbuch. So stellt es auch noch Überflieger einer ganz anderen Art in Wort und Bild vor, nämlich einige Schmuckstücke aus der Flugzeug-Sammlung der ›Flying Bulls‹, die im ›Hangar 7‹ ausgestellt werden, wenn sie nicht gerade auf Flugshows präsentiert werden. Spätestens die beiliegende DVD, die die vielseitige Tätigkeit Roland Trettls noch einmal auf andere Weise dokumentiert, macht ›Kulinarische Überflieger‹ zum äußerst attraktiven Gesamtkunstwerk.«
Schlagwörter:
Hangar 7 -
Kulinarische Überflieger -
Roland Trettl
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10.07.09
RADIO TRANSGLOBAL BESPRICHT »KULINARISCHES OSTEUROPA«
»Die passionierte Köchin Silvena Rowe stellt in ihrem Kochbuch Kulinarisches Osteuropa, das bei Collection Rolf Heyne erschienen ist, Rezepte aus ihrer Heimat Bulgarien und weitere Gerichte aus Russland, Polen, Tschechien, Ungarn, der Ukraine und Georgien vor. Die Länderküchen zeigen sich einerseits rustikal und bodenständig, sind andererseits aber durchzogen von mediterranen, französischen und asiatischen Einflüssen, was den Rezepten häufig eine unerwartet leichte und frische Note verleiht. Den Rezepten stellt Silvena Rowe ein paar kurze Zeilen zur Geschichte des jeweiligen Gerichts voran und würzt viele ihrer Beiträge mit unterhaltsamen Anekdoten. Das macht dieses Kochbuch nicht nur zu einer Sammlung von 160 abwechslungsreichen Rezepten, sondern auch zu einem Vermittler von osteuropäischer Esskultur und Kochmentalität.«
Schlagwörter:
Kulinarisches Osteuropa -
Silvena Rowe -
Kochbuch
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06.07.09
»IM REICH DES REISES«
Der RHEINISCHE MERKUR stellt das Kochbuch »Risotto« vor:
»Wer glaubt, Risotto sei einfach nur ein Reisgericht, irrt. Die Schwierigkeit beginnt bereits bei der richtigen Wahl des Reiskorns: Carnaroli oder das preiswerte Arborio oder Vialone aus dem Piemont, Balilla, die älteste italienische Reissorte, superfino oder semifino? Weißer, gelber, roter, grüner oder schwarzer Reis? Die Ernährungsberaterin Monika Kellermann führt ein in die Welt dieser kleinen italienischen Körner, vom Anbau bis zur Produktvielfalt. Oliver Hoffinger kreierte die Rezepte. Unerlässlich für die Gerichte sind die Fonds aus Gemüse, Geflügel, Rind oder Kalb und Fisch, in denen der Reis gekocht wird, die Butter und der Parmesan, die ihn sämig machen. Aber dann ist so ziemlich alles möglich.«
Schlagwörter:
Risotto -
Oliver Hoffinger -
Monika Kellermann -
Kochbuch
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15.06.09
»REMINISZENZEN EINES AUTOHOLICS«
DER STANDARD über »Cars & Girls«:
»Das wirklich Herausragende dieses Buches aber sind nicht die bekannten Serienmodelle, sondern die Vielzahl der Prototypen, die Eisele in den Designstudios exklusiv präsentiert bekam, und last, but not least die fantastische Gestaltung des Buches, das in erstklassiger Pop-Art-Manier, in trashiger Typografie, mittels spaciger Farben den futuristischen, oft Science-Fiction-artigen Unikaten gerecht wird. Eine passionierte Retrospektive eines Automobilbesessenen, automobiler Studien und virtueller Visionen, deren Designmerkmale sich erst im Laufe des 21. Jahrhunderts durchsetzen werden.«
Schlagwörter:
Cars & Girls -
Werner Eisele -
Autos -
Bildband
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26.02.09
DER STANDARD ÜBER »YVES SAINT LAURENT & PIERRE BERGÉ – DIE SAMMLUNG«
»Ungeachtet der Versteigerung ihrer Sammlung bleibt deren Einmaligkeit für die Ewigkeit bewahrt. Nach dem Tod Saint Laurents und dem Beschluss Bergés, die Sammlung zu veräußern, dokumentierten Autor Robert Murphy und Fotograf Ivan Terestchenko die einzigartigen, exzentrischen Wohnungen und Ateliers. Die nun vorliegende bibliophile Monografie illustriert eindrucksvoll die obsessive Komplexität des Selbstverständnisses von Saint Laurent in seinem Sinn für Stil, Geschmack und Schönheit als Lebensinhalt. Weniger die einzelnen Exponate, deren Einzelwerte immens sind, mehr noch beeindruckt die Eigenständigkeit, die exzentrische Mischung moderner Gemälde mit Art-déco-Interieur, mit Renaissance-Fresken, klassizistischen Skulpturen. Jeder einzelne Wohnsitz in Paris, Tanger, Deauville illustriert Sehnsucht und Kunstsinn des nach aristokratischer Dekadenz strebenden Sensiblen.«
Schlagwörter:
Yves Saint Laurent -
Pierre Bergé -
Die Sammlung -
Robert Murphy -
Kunst
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10.02.09
»STADT DER TRÄUME«
Jürgen Weber stellt auf BUCHKRITIK.AT den Bildband »Venedig« vor:
»In vorliegendem Fotobuch werden kupferfarbige Seiten mit Zitaten von Dichtern, Schriftstellern und anderen Heroen, von S/W Fotos abgewechselt und versetzen so den Betrachter in eine feierlichen, fast religiös-zelebrierten, rituellen und kultischen Zustand. Venedig, die einzigartigste unter allen Städten, die so alleine ist, wie ihr Betrachter, entfaltet ihren vollen Glanz auch noch in dunkelster Schwärze, ja, sogar noch in schwärzester Nacht.«
Schlagwörter:
Venedig -
Rainer Groothuis -
Elke Heidenreich -
Christoph Lohfert
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27.04.08
"EINE FRAU, DIE NOCH IMMER BETÖRT"
100 Jahre wäre Annemarie Schwarzenbach am 23. Mai geworden. Ein Thema für die "NZZ am Sonntag", die in diesem Zusammenhang in einem großen Artikel über Annemarie Schwarzenbach den Band "Auf der Schwelle des Fremden. Das Leben der Annemarie Schwarzenbach" vorstellt: "Dank Alexis Schwarzenbachs Recherchen weiß man heute mehr über das pathologische Verhältnis von Mutter und Tochter Schwarzenbach, über Annemaries unerwiderte Liebe zu Erika Mann, ihre Drogenexzesse, ihre Entziehungskuren, ihr frühes Ende, das wohl die Folge falscher Behandlung und einer Fehldiagnose, Schizophrenie gewesen war. Eine prachtvoll gestaltete Bildmonographie, die Zeugnisse aus dem Familienarchiv, unveröffentlichte Texte, Autografen, Briefe, Fotos zeigt und weit über früherer autobiografische Versuche hinausgeht."
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